Rupes

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Rupes aus dem Hause Aptatio, geboren 988 n.d.E. in der Grossstadt Moenia auf dem Kontinenten Defruitur, ist der einzige Sohn von Itiner Aptatio und freischaffender Beamter der Hofskanzlei Bjarturs.

Für den eiligen Leser

Itiner erwartete dieselbe Ambition und Selbstdisziplin von seinem Sohn Rupes die er selbst besitzt. Rupes konnte und wollte diesen Massstab aber nicht erfüllen, weshalb sein Vater ihn in die Armee für eine Militärkarriere direkt als Offizier rekrutieren liess. Einige Degradierungen und eine neblige Seeschlacht später erlitt Rupes Schiffbruch im Westen Cendaras. Da steckt er seit Jahren fest und versucht Geld ausnahmsweise schneller zu verdienen, als er es ausgibt um über die See wieder nach Hause zu kommen.

Charakterzüge

  • Rupes wird seit klein auf vorbereitet Pflichten zu erfüllen, die er weder erfüllen will noch kann. Das führt zu Frustration und Selbstzweifel. Diese Gefühle verfolgen ihn, doch er verdeckt sie vor den meisten mit übertriebenem Prahlen und eitlem Stolz.
  • Der moenische Glauben beruhigt und ermutigt ihn, den Hindernissen zum Trotze weiterzumachen. Seine Gefühle sprechen widersprüchlicherweise gegen das moenische Prinzip, die eigenen Macken einfach zu akzeptieren. Er unterdrückt das mit kurzfristigen Genüssen, weshalb sich seine Taschen meist recht schnell leeren.
  • Rupes hat beim Alchemieunterricht in der Kindheit nie wirklich aufgepasst, er hat lieber seine eigenen Kreationen entwickelt. Daher zeigen seine Tränke stets Wirkung - nur halt selten die beabsichtigte.

Besitz

Rupes besitzt seit seinem Schiffbruch kaum etwas ausser seine religiöse, militärische Erkennungsmarke, seine traditionell moenische Kleidung, Ausrüstung fürs Lagerleben, eine leicht gefüllte Katze, ein Bären-Seelentier Amulett und seit dem Jahr 1008 n.d.E. ein Irmelbild, ein Didikai Armband und eine Quittung die bezeugt, dass er Bürger Bjarturs und freischaffender Beamter deren Hofskanzlei ist. Er spricht recht offen über seine Besitztümer, vor allem gerne über dem Letzteren, mit dem er sich auch gerne vorstellt.

Leben

Rupes nach dem Schiffbruch beim Seelenkern

Rupes kommt von der Stadt Moenia auf dem weit entfernten Kontinenten Defruitur. Er kam als einziger Sohn von Itiner, des Begründers des Adelsgeschlechts Aptatio, zur Welt. Sein Mentor ist sein Cousin Callius. Seine Mutter, Lenira, hatte eine persönliche Sklavin, die von ihr freigelassen wurde und seither freiwillig Lenira dient. Rupes beste Freundin, Tori Lapis, ist die Tochter dieser Sklavin. Rupes wurde von seinem Mentor über Sitten, Moralen, Moenia und den Rest Defruiturs unterrichtet. Persönliche Sklavenlehrer brachten ihm von Lesen und Schreiben bis Philosophie allmögliche Fächer näher. Wenn Rupes die grossen Erwartungen seines Vaters erfüllt hätte, wäre er jetzt wohl der gelehrteste Mann Moenias. Doch davon ist er weit entfernt. Er hat seine Überforderung vielmehr mit Tagträumen und Streichen an seine verzweifelnden Lehrer abgetan. Das alles sollte ihn auf seine politische Laufbahn im Senat vorbereiten. Als sich Rupes aber als äusserst vulgärer Rhetoriker herausstellte, schickte Itiner ihn an eine ferne Schule der Künste, auf einem anderen Kontinent. Itiner wollte verhindern, dass auf Rupes Wunsch eingegangen wird, dass Tori mitkommt, doch Lenira sprach das Machtwort im Haus und so kam sie doch mit. Rupes war auch bei diesem Unterricht nur selten wirklich aufmerksam. Er war mehr an den Tränken, vor allem an eigenen Kreationen interessiert. Für seinen Vater stellte sich die Schule als eine Zeitverschwendung dar und nahm Rupes wieder mit nach Moenia – aber nicht Tori. Noch am Tag an dem Rupes zuhause angekommen ist liess ihn sein Vater für die Armee mustern. In Moenia heisst es ein guter Politiker ist ein guter Anführer und umgekehrt - und wenn Rupes kein guter Politiker ist, dann muss für die Politikkarriere nun mal eine Offizierskarriere reichen.

Rupes am Fest der Drachen mit dem Seelenkern

Als Adliger hat man de facto Anspruch auf einen hohen Offiziersposten, den Itiner ihm mit seinen Kontakten beschaffen konnte. Doch die Moenier hatten mit ihrem Spruch, zumindest in dem Falle, gar nicht so Unrecht: Rupes war ein ebenso schrecklicher Anführer wie Rhetoriker. Zum einen inkompetent in der Kriegsführung, zum anderen aufmüpfig, ungehorsam und unzuverlässig. Itiner musste sich mit ansehen wie sein Sohn, seine Hoffnung in den Fortbestand seiner selbst gegründeten Dynastie, die Ränge runterrutschte. Letztendlich war Rupes nur noch Gruppenführer und hatte fünf andere Soldaten inklusive Decius, den er schon von früher kannte, unter seinem Kommando. Zuerst hat ihm auch das nicht zugesagt, doch mit der Zeit entwickelte sich eine herzhafte Kameradschaft. Dann wurde der Krieg gegen Capio erklärt, wofür sich auch vor allem sein Vater, Itiner, stark gemacht hatte. Rupes hatte Angst vor dem Kämpfen, am meisten aber vor dem Tod. Ereignisse zu kriegsbeginn führten dazu, dass Rupes des Hochverrats angeklagt wurde. Nach einem Schnellverfahren wurde Rupes dazu verurteilt, seinen Dienst im Krieg in der Einheit der Adlersstandarte zu beenden, wobei danach automatisch sein Exil in Kraft tritt. Das bedeutet für ihn freies Geleit aus Moenia, doch danach würde er aller seiner Rechte entsagt. Der Krieg mündete in einer grossen Seeschlacht. Rupes Schiff wurde gerammt und umkämpft. In der Hitze des Gefechts verlor es sich im gleichzeitig aufkommenden Nebel. In Müh und Not hielten die Soldaten das Schiff auf Wasser, bis sie Schiffbruch auf unbekannter Erde erlitten. Auf Cendara. In der Nacht wurden sie von Einheimischen überwältigt. Am nächsten Morgen gab es eine blutige Meuterei, der auch Rupes zu Opfer gefallen wäre, doch er konnte rechtzeitig flüchten. Aus Not stiess er trotz seines Treueschwurs, nicht für fremde Münze zu kämpfen, zu einer Söldnergruppe namens Seelenkern, mit der er etwa ein Jahr gemeinsam überlebt hat.

Rupes im Streit mit dem Seelenkern

Rupes zerstritt sich zum wiederholten Male mit Scamall wobei es dieses mal zu einer entgültigen Trennung mit dem Seelenkern führte. Doch seine Götter schienen ihm auch mal gnädig, denn er traf Tori, die ihn seit Jahren gesucht hatte. Mit ihr reiste und überlebte er weiter. Nach einigen Monden hiess es, ein Schiff solle von Grosshafen nach Moenia mit den gestrandeten moenischen Soldaten abreisen. Beim Hafen traf er wieder auf Decius, den er tot geglaubt hatte. Dieser hat auch von dem Schiff gehört. Noch überraschender war für Rupes aber, auch Callius anzutreffen. Dieser sei von seinem Vater geschickt worden ihn wieder nach Hause zu bringen. Gemeinsam gingen sie auf das Schiff, doch es war eine List und sie kamen an einem völlig anderem Ort an. Sie konnten sich mit anderen aus dem Kerker des Sinfath-Ordens im Schattenbachtal freikämpfen. Rupes gingen die Ideen und die Kraft aus, Wege zu finden, zurück nach Moenia zu kommen, in der Hoffnung er könne das noch in Kraft zu tretende Exil anfechten. Er flippte aus und bezichtigte seine Mitreisenden Tori, Callius und Decius der Sabotage. Alleine schlug er sich zur Westmark durch wo er Edmund Leland Ward traf. Dieser war auf eine Hochzeit in Grünenwald eingeladen und Rupes schloss sich seine Hilfe anbietend an, mit dem Gedanken, dass wenn ihn die Mächtigsten Cendaras, der Adel, ihn nicht von diesem Kontinenten weghelfen könnten, dann wohl niemand.


(Fortsetzung folgt...)

Beziehungen

  • Tori Lapis
Toris Vater war der Anführer des Wolfsstammes, wo sie ursprünglich auch herkommt. Dieser fiel als die Wölfe ihren letzten Widerstand im zweiten Wildlingskrieg hielten. Tori und ihre leibliche Mutter wurden mitsamt anderen überlebenden Wölfen von der moenischen Armee gefangen genommen und zum Sklavenmarkt gebracht. Rupes Mutter Lenira kaufte die beiden und behandelte sie Ihresgleichen. Man muss bedenken, dass Tori und ihre Mutter Adligen ihrer Kultur entsprechen. Nach wenigen Jahren wurden sie gar von ihrem Sklavenstatus befreit und fortan diente Toris Mutter aus freien Stücken Rupes Mutter als Zofe. Für Tori ist Rupes Mutter auch ihre Mutter geworden, was in der moenischen Kultur auch normal ist. Dort bestimmt nicht das Blut, sondern der Haushalt und die Nachfolge die Familie. Somit fühlten sich Rupes und Tori auch immer als Geschwister. Tori hat Rupes in seiner Kindheit viele Male ohne sein Wissen vor strafenden Schlägen von Callius bewahrt - in dem sie stattdessen die Strafe entgegennahm. Mittlerweile hat sie das Rupes klargemacht und er weiss sie seither besser zu schätzen.
  • Callius
Callius ist Rupes Cousin und mit ihm im Haus seines Vaters Itiner aufgewachsen. Callius ist einige Jahre älter als Rupes und wurde deshalb als dessen Mentor ausgewählt. Er musste Rupes Manieren und theoretisches Wissen über die bekannte Welt beibringen.
  • Decius
Obwohl Rupes de jure Decius militärischer Vorgesetzer ist, hat dieser ihm wohl mehr Weisheiten gelehrt als umgekehrt. Trotzdem stand Decius ihm gegen aussen bisher loyal zur Seite.
  • Itiner Aptatio
Rupes Vater der in ihm die Hoffnung steckte, sein Nachfolger und Weiterführer einer Dynastie seiner Errungenschaften zu werden.
  • Lenira
Rupes Mutter die ihm Liebe zeigte und sich um ihn sorgte. Sie hat viele Male ein Machtwort im Haus gesprochen um Rupes in Schutz zu nehmen.
  • Viola
Rupes Schwester die Rupes an stets an die einfachen Dinge im Leben erinnert und für ihn die Unschuld in Person darstellt.

OT-Infos

Rupes wird aktiv bespielt von Hermann Eichhorn.